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Amtsgericht Gotha

Vorläufige Regelungen im Amtsgericht Gotha aufgrund der aktuellen Infektionsgefährdung durch das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Zur Verlangsamung der Ausbreitung der Infektion mit dem Corona-Virus hat der Behördenleiter des Amtsgerichts Gotha mit sofortiger Wirkung  Festlegungen für den Besucherverkehr getroffen. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Schreiben. Bitte beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie sich auf den Weg begeben.


  • Hausverfügung vom 13. Dezember 2021

    Weitere Maßnahmen im Hinblick auf das Coronavirus
     

    Die „Vorläufigen Regelungen für die Dauer der Pandemie des Coronavirus (SARS-CoV-2)“ vom 20.3.2020 werden ab dem 13. Dezember 2021 durch folgende Anordnungen ergänzt:

    Für alle Personen, die das Gerichtsgebäude betreten, also für Mitarbeiter/innen und Besucher*innen, gilt die sogenannte 3 G Zugangsbeschränkung, d.h. sie müssen genesen, geimpft oder getestet sein.
    (§ 28 b des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen – Infektionsschutzgesetz - sowie Allgemeinverfügung des Landkreises Gotha vom 10. Dezember 2021).

    Zum Test gilt:

    Es reicht ein Nachweis über einen negativen

    • PCR Test (nicht älter als 48 Stunden) oder
    • durch eine zugelassene Einrichtung (z.B. Apotheke, Teststelle in Impfzentren, Gothaer Stadtbad) durchgeführten Antigenschnelltest („Bürgertest“, nicht älter als 24 Stunden) oder
    • Selbsttest (nicht älter als 24 Stunden).

    Der Selbsttest muss unter Aufsicht eines Mitarbeiters*in der Wache oder des Sicherheitsdienstes  durchgeführt werden. Ein ohne Kontrolle durchgeführter Test (z.B. häuslicher Test) reicht nicht aus. Für den Test darf das Gericht betreten werden. Diese Tests sind ab 6.30 Uhr möglich. Beschäftigte und Besucher*innen, die weder genesen, geimpft oder getestet sind, dürfen sich nicht im Gerichtsgebäude aufhalten.

    Besucher*innen werden beim Betreten des Gerichtsgebäudes befragt, ob sie Symptome einer Covid-19 Erkrankung haben, daran erkrankt sind, in den letzten 14 Tagen persönlichen Kontakt zu einer daran erkrankten Person hatten oder in den letzten 14 Tagen aus einem der durch das Robert-Koch-Institut benannten Covid - 19 Risikogebiete zurückgekehrt sind. Wird eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet ist der Geschäftsleiter zu informieren.

    Alle Besucher*innen des Gerichts haben im gesamten Gebäude eine FFP2 Maske zu tragen.

    Mitarbeiter*innen müssen mindestens eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

    Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr und Menschen, denen das Tragen wegen einer Behinderung oder nachweislich aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Die Maskenpflicht gilt ferner nicht für vom Direktor des Amtsgerichs Gotha genehmigte Einzelfälle.

    Weiterhin kann der/die Vorsitzende Richter/in während der Sitzungen Ausnahmen zulassen.
    Eine Maskenpflicht gilt nicht im eigenen Dienstzimmer.
    Halten sich mehrere Personen in einem Raum auf (z.B. mehrfach genutztes Dienstzimmer/Besprechungsraum) wird das Tragen einer Maske empfohlen. Zumindest ist ein Abstand von mindestens 1,50 Meter einzuhalten.

    Persönliche Kontakte sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

    Ich danke Ihnen allen für Ihr Verständnis.

    gez.
    Stolte

Hinweise zum elektronischen Rechtsverkehr

Zum 01.01.2018 wurde der elektronische Rechtsverkehr zu allen Amts- und Landgerichten und dem Thüringer Oberlandesgericht in Rechtssachen eröffnet. Von der Eröffnung ausgenommen sind Verwaltungssachen, Grundbuchsachen und die Angelegenheiten des Sozialen Dienstes.
Weitere Informationen zum Thema können Sie gern der Rubrik Elektronischer Rechtsverkehr entnehmen.

Wichtiger Hinweis:

Eine einfache E-Mail reicht nicht aus, um wirksam elektronische Dokumente bei Gericht einzureichen.
Das Gericht ist seit dem 01.01.2018 elektronisch auch über das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) und De-Mail erreichbar. Bitte beachten Sie, dass die Adressierung durch Auswahl des Gerichts im EGVP-Adressbuch bzw. im öffentlichen De-Mail-Verzeichnisdienst erfolgt.

 

Warnhinweis der Landesjustizverwaltungen

Bitte beachten Sie die Warnhinweise der Landesjustizverwaltungen und des Bundesministeriums der Justiz zu Zahlungsaufforderungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Onlinediensten und Registereintragungen.

Justizportal des Bundes und der Länder

 

Warnung vor gefälschten E-Mails im Namen der Thüringer Gerichte

Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen der Thüringer Gerichte versandt. Diese übermitteln generell Zahlungsaufforderungen nicht per E-Mail. Öffnen Sie niemals Anhänge, von denen Sie nicht sicher sind, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.


  • Gefälschte und betrügerische E-Mails kann man an verschiedenen Merkmalen leicht erkennen:

    Von: "uszAndreas Krause" <scimmiotto65@mail.civichiana.it> -> E-Mail-Absender überprüfen
    Datum: 8. April 2015 20:19:16 MESZ
    An: <IhreAdresse@IhreAnbieter>
    Betreff: incasso bureau -> Betreff und Anrede kontrollieren

    Landgericht Gera Bestellung vom 15.05.2015 haben Sie sich gesetzlich verpflichtet die Rechnung von 240,00 Euro an unseren Mandanten zu zahlen. Hochachtungvoll -> schlechte Grammatik. Kein Bezug zu einem Vorgang. Keine Signatur, Namen oder Schlussformel.

    1. E-Mail-Absender überprüfen
      Achten Sie vor dem Öffnen einer E-Mail immer auf den Absender. Fahren Sie mit der Maus über diesen Namen, um sich auch die tatsächliche E-Mail-Adresse anzeigen zu lassen.
       
    2. E-Mail-Betreff kontrollieren
      Achten Sie darauf, ob der Absender oder der Text in der Betreff-Zeile irgendwelche verdächtigen Elemente enthält. Ist beispielsweise die Domainangabe hinter dem @ mit einem ungewohnten Begriff oder Namen davor gekoppelt? Seht im Betreff zu Beginn AW: oder Re: oder etwas ähnliches was auf eine Antwort deuten soll, dann achten Sie darauf ob Sie den Absender kennen und diesem bereits kontaktiert haben. Ist der Text im Betreff in englischer Sprache und Sie haben in der Regel keine ausländischen Kontakte?
       
    3. E-Mail-Anrede überprüfen
      Phishing-E-Mails beginnen in der Regel mit allgemeinen Anreden wie "Sehr geehrter Kunde" oder Ihrem E-Mail-Accountnamen, z.B. "Lieber snookums123" statt Ihrem Namen (z.B. "Sehr geehrter Herr Müller"). Die meisten legitimen Unternehmen nehmen hingegen Ihren Namen in ihre Korrespondenz auf, da er in den Unterlagen vermerkt ist (sofern diese Unternehmen bereits mit Ihnen in einer Geschäftsbeziehung stehen). Ist keine Anrede vorhanden, dann weist dies bei geschäftlichen Schreiben darauf hin, dass der Absender Sie überhaupt nicht kennt.
       
    4. E-Mail-Text überprüfen
      In betrügerischen E-Mails befinden sich im Text fast immer grammatikalische Fehler oder einige Wörter befinden sich in einer anderen Sprache. Bei Geschäftsschreiben ist hingegen meist ein Bezug durch eine Nummer zu einem Vorgang, Vertrag oder ähnlichem angeführt.
       
    5. E-Mail-Schlussformel überprüfen
      Existiert eine Schlussformel? Ist ein Absendername oder eine Signatur aufgeführt?
       
    6. Wie gehe ich mit SPAM-Mails um?
      Grundsätzlich gilt für solche oder ähnliche E-Mails: Auf keinen Fall antworten! Auf keinen Fall einem Link folgen! Auf keinen Fall einen Dateianhang öffnen! Versuchen Sie ebenso wenig, die Betrüger mit falschen Angaben auszutricksen oder nur zum Schein auf das Angebot einzugehen. Entsprechende E-Mails sollten vielmehr sofort gelöscht werden. Im Zweifel nehmen Sie Kontakt zu Personen auf, die wissen, ob es sich zum Beispiel um einen schlechten Scherz oder tatsächlich um eine Warnung handelt. Verwenden Sie dafür jedoch nie die Kontaktdaten aus der E.Mail.

     

     

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