Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

FAQ

Häufig gestellte Fragen rund um die Ausbildung!

  • Die freien Ausbildungsstellen variieren von Jahr zu Jahr. In der Regel werden ca. 15 – 20 Rechtspflegeranwärter*innen, ca. 40 Justizsekretäranwärter*innen sowie 15 Justizoberassistentenanwärter*innen eingestellt.

  • Die Zahl der Bewerbungen ist jedes Jahr unterschiedlich. In der Regel sind es mindestens 300 Bewerbungen für jede Laufbahnausbildung.


  • Im mittleren Dienst: 1264,24 Euro (brutto) -  Anwärtergrundbetrag A6, Stand Januar 2020

    Im gehobenen Dienst: 1321,39 Euro (brutto) -  Anwärtergrundbetrag A9, Stand Januar 2020
     

  • Im mittleren allgemeinen Justizdienst findet die fachtheoretische Ausbildung an der Landessportschule Bad Blankenburg statt.

    Nähere Informationen zur Landessportschule finden Sie unter https://www.sportschule-badblankenburg.de/start/.

    Es erfolgt eine kostengünstige Unterbringung (Einzelzimmer) sowie eine Verpflegung, welche durch das Thüringer Oberlandesgericht organisiert wird.

    Die praktische Ausbildung erfolgt an unseren 14 Ausbildungsgerichten (Meiningen, Eisenach, Sonneberg, Mühlhausen, Nordhausen, Heilbad Heiligenstadt, Gotha, Erfurt, Weimar, Arnstadt, Jena, Gera, Altenburg, Rudolstadt) sowie den 4 Landgerichten und 4 Staatsanwaltschaften.

    Weiterhin absolvieren die Anwärter*innen die Ausbildung am zentralen Registergericht in Jena sowie an der Justizzahlstelle in Gera. Die Zuweisung zu dem Ausbildungsamtsgericht erfolgt – soweit möglich - unter Berücksichtigung des Heimatortes.

  • Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung im mittleren allgemeinen Justizdienst bietet sich neben den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Tätigkeiten in den Geschäftsstellen der einzelnen Abteilungen, ein vielfältiges und umfassendes Qualifizierungsfeld:

    • in der Zentralregistratur
    • in der Zahlstelle
    • in Verwaltungsgeschäftsstellen oder Schöffengeschäftsstellen
    • in Grundbuchsachen
    • in Kostensachen sowie bei der Anweisung von Zeugen- und Sachverständigenentschädigungen
    • bei der Vollstreckung von Geldstrafen oder beim Verwalten von Asservaten bei der Staatsanwaltschaft.


    Bei entsprechender Eignung und nach einer Dienstzeit von zwei Jahren besteht außerdem die Möglichkeit eine 18-monatige Zusatzausbildung in der Gerichtsvollzieherlaufbahn zu absolvieren.

    Besonders qualifizierten Beamten steht nach einer Dienstzeit von 4 Jahren mit der Zulassung zum dreijährigen Rechtspflegerstudium die Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Justizdienst offen.

  • Nein. Es ist unabdingbar, dass die Ausbildung im mittleren allgemeinen Justizdienst absolviert wird.

  • Nein. Es ist unabdingbar, dass die Ausbildung im mittleren allgemeinen Justizdienst absolviert wird.

  • Die fachtheoretische Ausbildung findet am Bildungszentrum der Thüringer Verwaltung, Bahnhofstr. 12, 99867 Gotha statt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt eine amtliche Unterbringung und Verpflegung in der Einrichtung. Die praktische Ausbildung erfolgt an unseren 4 Justizzentren Meiningen, Erfurt, Gera und Mühlhausen. Während der praktischen Ausbildung werden auch die Amtsgerichte und Staatsanwaltschaften durchlaufen. Weiterhin ist ein Praktikum in einer Justizvollzugsanstalt vorgesehen.

  • Im gehobenen Justizdienst findet die fachtheoretische Ausbildung in Rotenburg an der Fulda an der Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege statt. Nähere Informationen zur Hochschule findet man unter: https://studienzentrum-rotenburg.hessen.de/irj/Studienzentrum_Internet

    Die Unterbringung wird durch das Oberlandesgericht organisiert und erfolgt in einem Einzelzimmer mit Bad auf dem Gelände der Hochschule.

    Die praktische Ausbildung erfolgt an unseren 14 Ausbildungsgerichten (Meiningen, Eisenach, Sonneberg, Mühlhausen, Nordhausen, Heilbad Heiligenstadt, Gotha, Erfurt, Weimar, Arnstadt, Jena, Gera, Altenburg, Rudolstadt) sowie den 4 Landgerichten und 4 Staatsanwaltschaften.

    Weiterhin absolvieren die Anwärter*innen die Ausbildung am zentralen Registergericht in Jena sowie an der Justizzahlstelle in Gera. Die Zuweisung zu dem Ausbildungsamtsgericht erfolgt – soweit möglich - unter Berücksichtigung des Heimatortes.

  • Nein. Es ist unabdingbar, dass ein Studium im Rechtspflegerdienst absolviert werden muss.

  • Die Vorauswahl der Bewerber*innen erfolgt anhand des Notendurchschnittes des Schulabschlusszeugnisses bzw. des letzten Schuljahreszeugnisses. Das heißt Bewerberinnen müssen den festgelegten Notendurchschnitt erfüllen, um eine Einladung zum schriftlichen Testverfahren zu erhalten.

    Der erforderliche Notendurchschnitt wird jedes Jahr neu festgelegt und ist abhängig von der Bewerberzahl und Anzahl der Ausbildungsplätze. In der Regel sollte ein Notendurchschnitt der Note 2 vorliegen.

  • Einstellungstermin ist der 01. September eines jeden Jahres für die Laufbahnen des mittleren allgemeinen Justizdienstes sowie für den Rechtspflegerdienst.
    Einstellungstermin für den Laufbahnzweig Justizwachtmeisterdienst ist der 1. Oktober eines jeden Jahres. Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 31. Dezember des Vorjahres.

  • Mit einem Hauptschulabschluss allein kann kein Ausbildungsgang eingeschlagen werden. Nach § 10 Absatz 1 ThürLaufbG bedarf es für den mittleren Dienst mindestens einen Hauptschulabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. einen gleichwertig anerkannten Bildungsstand.

  • Nach Eingang der Bewerbung und Prüfung auf Vollständigkeit der Unterlagen erhalten alle Bewerber*innen eine Einladung zum Online Einstellungstest. Dieser wird über das GEVA-Institut absolviert. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.bewerbertest.de/tholg.

    Neben der Prüfung der kognitiven Leistungsfähigkeit in den Bereichen Mathematik, Deutsch, Konzentration usw. werden die beruflichen Interessen und Ziele, die Arbeitsbedingungen und die Schlüsselqualifikationen erfragt. Das Bestehen des Einstellungstests ist Voraussetzung für die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

  • Man kann sich im Internet oder mit Büchern, die sich mit schriftlichen Einstellungstests beschäftigen, vorbereiten. Es empfiehlt sich, sich im Vorfeld mit dem gewünschten Ausbildungsberuf und der Justiz im Allgemeinen auseinanderzusetzen.

  • In der Regel ist das Einstellungsverfahren spätestens Ende April beendet.

  • Nein. Wir haben auf ein Online – Bewerbungsverfahren umgestellt. Bitte registrieren Sie sich kostenlos unter www.interamt.de.  Sie finden in der Schnellsuche die ausgeschriebenen Stellenangebote des Thüringer Oberlandesgerichts und können sich dort direkt bewerben. Nähere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage https://gerichte.thueringen.de/ausbildung.

  • Sobald Ihre Bewerbung bei uns eingegangen ist, erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung. Sollten Sie keine Eingangsbestätigung erhalten, starten Sie den Bewerbungsvorgang bitte erneut.

  • Ein Praktikum kann an allen Amtsgerichten, Landgerichten und Staatsanwaltschaften absolviert werden. Die einzelnen Behörden findet man unter https://gerichte.thueringen.de/ausbildung/praktikum. Es wird empfohlen zunächst telefonisch Kontakt mit der Wunschbehörde aufzunehmen und zu erfragen, ob und wann freie Praktikumsplätze vorhanden sind. Unter Umständen ist dann noch eine schriftliche Bewerbung notwendig.

  • § 7 Beamtenstatusgesetz:

    In das Beamtenverhältnis darf nur berufen werden, wer

    1. Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit

    a) eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union (Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien & Nordirland (bis zum Wirksamwerden des am 29.03.2017 beantragten Austritts), Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern).

    oder

    b) eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) umfasst die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, ferner Island, Liechtenstein und Norwegen.)

    oder

    c) eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben (derzeit nur die Schweiz), besitzt,

    2. die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten, und

    3. die nach Landesrecht vorgeschriebene Befähigung besitzt.

    (2) Wenn die Aufgaben es erfordern, darf nur eine Deutsche oder ein Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes in ein Beamtenverhältnis berufen werden.

    Für das duale Studium zum Rechtspfleger bedarf es ausschließlich der deutschen Staatsangehörigkeit. Für den mittleren Dienst sind alle nach § 7 genannten Staaten zugelassen.

  • Die Bewerbung muss online über  www.interamt.de erfolgen.

    Zusätzlich ist die Bewerbung der Vormerkstelle (Landesverwaltungsamt in Weimar) mitzuteilen, da nur bei Bewerbungen über die Vormerkstelle ein Anspruch auf eine vorbehaltene Stelle gemäß §§ 9, 10 SVG besteht.

  • Nach § 4 der Thüringer Urlaubsverordnung haben Beamte auf Widerruf 30 Tage Urlaub im Kalenderjahr. Für jugendliche Anwärter (Minderjährige) ist § 19 Abs. 2 JARbSchG sowie für schwerbehinderte Anwärter § 125 SGB IX zu beachten.

  • Zu Beginn der Ausbildung bzw. des dualen Studiums werden die Anwärter*innen zunächst in das Beamtenverhältnis auf Widerruf ernannt. Nach erfolgreichem Bestehen der Laufbahnprüfung können die Anwärter*innen in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden. Die Probezeit beträgt in der Regel drei Jahre. Nach erfolgreichem Ableisten der Probezeit und gesundheitlicher Eignung ist die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit möglich.

  • § 7 ThürLaufbG (Auszug) Absatz 1: Bei der Einstellung in ein Beamtenverhältnis auf Probe dürfen Bewerber das Lebensjahr, das 20 Jahre vor dem in der jeweiligen Laufbahn gesetzlich festgelegten Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze liegt, noch nicht vollendet haben. Dies gilt nicht für Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheins nach § 9 Abs. 1 und 2 des Soldatenversorgungsgesetzes (SVG) und in den Fällen des § 7 Abs. 6 SVG.

  • Ein Anspruch auf Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe besteht nicht. In den letzten Jahren konnten allerdings alle Anwärter*innen in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden.

  • Nein. Sie sind Landesbeamter, d.h. Sie können an jedem Gericht und jeder Staatsanwaltschaft im Freistaat Thüringen beschäftigt werden.

    Die Entscheidung über den Einsatzort trifft die Präsidentin des Oberlandesgerichts.

  • Sofern in dem anderen Bundesland freie Planstellen zur Verfügung stehen, steht einer Einstellung bei Vorliegen der Voraussetzungen nichts im Wege.

  • Nein. Die Geschäftsverteilung erfolgt durch den Geschäftsleitung der jeweiligen Behörde. Diese bestimmt das Aufgabengebiet.

  • Grundsätzlich ist die Gerichtsvollzieherausbildung eine Sonderlaufbahn für Bedienstete des mittleren allgemeinen Justizdienstes (Justizsekretär*in). Daher muss vorher die Ausbildung im mittleren allgemeinen Justizdienst absolviert werden.
    Sofern ein dienstliches Interesse an der Einstellung externer Bewerber*innen besteht, erfolgt eine Ausschreibung der entsprechenden Ausbildungsstellen auf der Homepage sowie über www.interamt.de.
    Hierfür benötigt man die gleichen beamtenrechtlichen Voraussetzungen wie im mittleren allgemeinen Justizdienst. Zusätzlich muss eine Ausbildung absolviert sein, die dem Gerichtsvollzieherdienst förderlich ist und in diesem Beruf sollte man mindestens 3 Jahre gearbeitet haben.
    Als berufsförderliche Ausbildung wurden zuletzt angesehen: Rechtsanwaltsfachangestellte, Patentfachangestellte, Steuerfachangestellte. Denkbar wären auch Schuldnerberater*innen.
    Genaueres wird in der Stellenausschreibung bekannt gegeben.

Bild: Auszubildende in der Bibliothek
Bildrechte beim Thüringer Oberlandesgericht

Noch Fragen?

Gerne stehen wir Ihnen für ein persönliches Gespräch telefonisch und während unserer Berufs- und Ausbildungsmessen zur Verfügung.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf Sie!

Bild und Zitat "Gute Aufstiegschancen, eine planbare Zukunft und eine faire Bezahlung sind uns genau so wichtig, wie nette Arbeitskollegen und eine freundliches Arbeitsklima"